“Lungenentzündungen zählen zu den tückischen Infektionen. Für viele Intensivpatienten verläuft eine solche Erkrankung tödlich. Die Sterblichkeit bei einer Lungenentzündung liegt allgemein bei 13 %. Diese Zahl hat sich seit mehr als 70 Jahren nicht verändert. Bei akutem Lungenversagen müssen Betroffene an Maschinen angeschlossen werden, die die Atmung übernehmen. Erfolgreichere Therapien sind bisher nicht in Sicht. Kann Forschung mit Lungenorganoiden dazu beitragen, die Lage zu verbessern? Können die aus Stammzellen gezüchteten Mini-Gewebemodelle Tierversuche in diesem Bereich sogar komplett ersetzen? Ein Filmteam von Tierversuche verstehen hat sich an der Charité – Universitätsmedizin in Berlin umgesehen. Das Team hat Forschende begleitet, die Lungenorganoide als Alternativen für Tiermodelle zu entwickeln."
So kündigt die Wissenschaftsinitiative “Tierversuche verstehen” ihren sehenswerten 14-minütigen Film "Wie können infizierte Organoide Lungenkranken Hoffnung geben?" an.
Prof. Stefan Hippenstiel, Sprecher des Einstein-Zentrums 3R, und Prof. Andreas Hocke präsentieren ihre Forschung an Lungenorganoiden, die mit dem “Nachbau” von Lungenbläschen dazu angetreten ist, die Forschung an Lungenerkrankungen zu revolutionieren.
- Hier geht es zum Artikel auf der Webseite von “Tierversuche verstehen”
- Hier geht es direkt zum Film auf YouTube
