Was ist das 3R-Prinzip?

Das 3R-Prinzip - Replace, Reduce, Refine - wurde 1959 durch ein Buch mit dem Titel "The principles of humane experimental technique" von W.M.S. Russell und R.L. Burch in die Wissenschaft eingeführt. Inzwischen existieren verschiedene Definitionen der Begriffe. Allgemein ist mit "Replace" jedoch der Ersatz von Tierversuchen, mit "Reduce" die Verringerung der Anzahl der in einem Versuch eingesetzten Tiere und mit "Refine" eine Verbesserung der Haltungs- und Versuchsbedingungen für die Tiere gemeint.


Meldungen

  • Tierversuche verstehen | Video "Wie können infizierte Organoide Lungenkranken Hoffnung geben?"

    Lungenentzündungen zählen zu den tückischen Infektionen. Kann Forschung mit Lungenorganoiden dazu beitragen, die Lage zu verbessern? Ein Film über Forschung an Lungen-Organoiden an der Berliner Charité.

  • Biospektrum | Interview mit Jens Kurreck

    Anlässlich seines Artikels zum Thema "3D-Biodruck perfundierbarer Krebsmodelle" ist in der Fachzeitschrift "Biospektrum" ein Interview mit Prof. Jens Kurreck, Co-Sprecher des Einstein-Zentrum 3R erschienen.

  • Berlin Science Week | Veranstaltungstipps

    Im Rahmen der Berlin Science Week finden zwei Diskussionsveranstaltungen zum Thema Tierversuche und Alternativen statt, die sehr interessant und informativ zu werden versprechen.

  • Berliner Tagesspiegel: Prof. Jens Kurreck einer der "100 wichtigsten Köpfe der Berliner Wissenschaft"

    Prof. Jens Kurreck, Co-Sprecher des Einstein Zentrums 3R, wurde von der Berliner Zeitung "Tagesspiegel" als einer der 100 wichtigsten Köpfe der Berliner Wissenschaft benannt.

  • TU/EC3R-Vortrag - Stina Oredsson: "Human cell culture in 2025 and onward: advancing with human-relevant, fully disclosed media"

    Das Bioprinting-Labor der TU Berlin und das Einstein Center 3R laden Sie am 9. Oktober 2025 herzlich zu einem gemeinsamen Vortrag mit Prof. Dr. Stina Oredsson von der Universität Lund ein.

  • Sommeruni 2025 an der FU Berlin | Forschung in der Biomedizin: Sind Organoide eine Alternative zum Tierversuch?

    Auch dieses Jahr gab es bei der Sommeruni der FU Berlin einen Kurs für Schüler:innen mit Schwerpunkt auf den 3R. Dr. Laura Behm leitete den von EC3R unterstützen Kurs um Tierversuche und Organoide.

  • Berliner Organoid Symposium am 24.09.2025

    Am 24. September 2025 findet erstmals das Berliner Organoid-Symposium statt. Themen sind die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet der Organoide, es geht um Organoid-Biologie wie auch um Translation.

  • Ines Lahmann erhält Helmholtz Field Study Fellowship

    Dr. Ines Lahmann erhält das Helmholtz Enterprise Field Study Fellowship zur Erforschung des kommerziellen Potenzials ihres neuromuskulären In-vitro-Modells für Medikamententests und Krankheitsforschung.

  • Interview | Dr. Ines Lahmann im Podcast "Forschungsquartett" - Organoide statt Tierversuche

    Dr. Ines Lahmann erklärt im Podcast „Forschungsquartett“, wie Organoide die medizinische Forschung voranbringen – und dabei helfen können, Tierversuche künftig zu reduzieren.

  • Invitation | Fourth Networking Event on Human 3D Organ Models on July 10th, 2025

    Charité 3R and the Einstein Center 3R invite you to the fourth Berlin Networking Event "Human 3D Organ Models" on July 10th at the Charité Mitte Campus.

  • Stress beim Tier erkennen, Belastung verringern: Neues Graduiertenkolleg an der FU Berlin

    Das neue Graduiertenkolleg unter der Leitung von Christa Thöne-Reineke fokussiert auf Refinement. Die Belastung der Versuchstiere wird mittels KI und Verhaltensanalyse sowie auf metabolischer Ebene erfasst.

  • "Mini Organe statt Mäuse" - EC3R Sprecher Prof. Stefan Hippenstiel im Interview

    In der BUA (Berlin University Alliance)-Beilage des Berliner Tagesspiegel vom 06. Juni 2025 interviewt Barara Halstenberg den EC3R Sprecher Prof. Dr. Hippenstiel zum Thema "Zukunft der 3R-Forschung".

  • EC3R-Partner bei der langen Nacht der Wissenschaften

    Bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 28. Juni 2025 in Berlin nehmen auch dieses Jahr am Einstein-Zentrum 3R (EC3R) beteiligte Wissenschaftler:innen teil.

  • TU/EC3R-Lecture - Daniel Chen: "Bioinks and Extrusion Bioprinting Scaffolds for Tissue Engineering" am 3. Juni

    Interessanter Vortrag von Prof. Chen über Biotinte und Biodruck und anregende Diskussion bei gemeinsamer Veranstaltung von TU Berlin und EC3R

  • EC3R Juniors Day befördert Vernetzung von Jungwissenschaftlern

    Am 10.03.2025 trafen sich die EC3R Juniors zum wissenschaftlichen und privaten Austausch.

  • Neue Online Seminarreihe: "Non-animal approaches across Europe"

    Die neueste Webinar-Reihe des Togeth3R-Konsortiums europäischer 3R-Zentren stellt in vier Sitzungen tierversuchsfreie Ansätze in vier Forschungsbereichen vor.

  • 3R-Talk NRW | Dr. Claudia Abramjuk spricht über "TOR – Tierpool, Organpool und Rehoming als 3R Strategien an der Charité"

    Im Rahmen der "3R-Talk NRW"-Reihe spricht Frau Dr. Abramjuk am 17.01.2025, 13:00-14:00 Uhr über "TOR – Tierpool, Organpool und Rehoming als 3R-Strategien an der Charité".

  • Neue Online-Seminarreihe über Preclinical Rethinking am BIH

    Das Berlin Institute of Health (BIH) startet eine neue Online-Seminarreihe zum Thema "Preclinical Rethinking". Thema sind Strategien zur Verbesserung der Robustheit und Effizienz der präklinischen Forschung.

  • Dongwei Wu mit Chorafas Preis 2024 ausgezeichnet

    Dr. rer. nat. Dongwei Wu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Angewandte Biochemie von Prof. Jens Kurreck, wurde mit dem internationalen Chorafas-Preis 2024 ausgezeichnet.

  • "Alternativen verstehen" | EC3R präsentiert Informationsangebot

    Das Einstein-Zentrum 3R freut sich, mit alternativen-verstehen.berlin ein Informationsangebot bereitzustellen, das Alternativen zu Tierversuchen auf eine für Laien verständliche Art und Weise anbietet.



Gefördert durch die Einstein Stiftung Berlin

Die Einstein Stiftung wurde im Jahr 2009 vom Land Berlin gegründet. Ziel der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung in Berlin auf höchstem internationalen Niveau zu fördern und das Land langfristig als attraktiven Standort für Wissenschaft und Forschung zu etablieren. Neben den Erträgen aus dem Stiftungskapital stehen der Stiftung auch Mittel des Landes Berlin zur Verfügung. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt durch eine unabhängige wissenschaftliche Kommission aus hochkarätigen Experten.